Google und die Bookmarks

Wetten, dass bei der Rede von Google Bookmarks die meisten meinen, damit seien die Bookmarks von Google Chrome gemeint? Nein, damit ist vielmehr ein Google-Service gemeint, den es schon seit 2005 gibt, und der seitdem ein stilles, aber konstantes Dasein fristet:


Google Bookmarks

Genutzt kann Google Bookmarks mit jedem Google-Account, auch mit G-Suite-Accounts. Der Vorteil der Google Bookmarks ist, dass sie in der Cloud gespeichert werden und man somit immer und überall, auf allen Geräten, auch mit anderen Browsern und Umgebungen, darauf zugreifen kann. Auch an jedem öffentlichen Terminal oder im Internet-Café.

Besonders zeitgemäß, schön und übersichtlich ist die Weboberfläche der Google Bookmarks allerdings nicht. Vor allem fehlt die Möglichkeit, die Bookmarks in einer Ordnerstruktur zu organisieren. Lediglich sogenannte „Labels“ (Tags) stehen zur Strukturierung zur Verfügung.

Mit einem Trick bei diesen Labels in Verbindung mit bestimmten Browser-Extensions ist es jedoch möglich, die Google Bookmarks sehr efffizient zu nutzen. Bei der Vergabe von Labels für Bookmarks nutzt man „gedachte“ Ordnerstrukturen mit Hilfe eines immer gleichen Trennzeichens, z.B „>“. Man vergibt also Labels wie „Shops>Elektronik“ oder „Artikel>2017>Politik“.

Und dann besorgt man sich eine Browser-Extension für die Google-Bookmarks, die das auflösen kann. Für Google Chrome sieht es derzeit leider schlecht aus, was das betrifft. Früher gab es eine wunderbare Extension namens „Yet Another Google Bookmarks Extension“, die allerdings irgendwann nicht mehr verfügbar war. Ich nutze sie allerdings immer noch und habe die letzte verfügbare Version unter hier auf der Website gesichert. Die aktuell verfügbaren Extensions, die Google Bookmarks als Baumstruktur auflösen, kann ich leider nicht empfehlen.

Für Firefox gibt es GMarks oder Fess. Aber auch für Smartphones und Tablets gibt es Lösungen. Für Android ist GBookmark empfehlenswert. Ob die gleichnamige App für iOS auch tatsächlich die gleiche App ist, weiß ich nicht. Jedenfalls scheint sie ebenfalls geeignet zu sein.

Kommentar schreiben

Pflichtfelder sind mit * markiert. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.